. Vom Mälzen bis zur Gärung - GNZ.de
13.05.2018

Vom Mälzen bis zur Gärung

Herbert Deckenbach spricht in Niedermittlau über die Herstellung von Bier

Hasselroth-Niedermittlau (lac). Wohl jeder kennt Bier. Wie es hergestellt wird, ist hingegen nicht allen bekannt. In einem spannenden Vortrag beim Niedermittlauer Heimat- und Geschichtsverein hat Herbert Deckenbach über die Geschichte und Herstellung des beliebten Gerstensafts gesprochen.

Bevor ein Glas Bier getrunken werden kann, bedarf es einer langen Reihe von Arbeitsvorgängen – vom Mälzen, Schroten und Maischen bis hin zum Würzkochen. Wie Herbert Deckenbach in Niedermittlau informierte, wird zunächst die Gerste beim Mälzen warm und feucht gelagert, damit sie zu keimen beginnt. So wandeln die Enzyme der Pflanzenzellen die Stärke in Zucker um.

Als nächster Arbeitsschritt steht das Schroten und Maischen an. Dabei wird das Gerstenmalz in gröbere Stücke zerkleinert und mit Wasser vermengt. Dieses Gebinde heißt in der Fachsprache Maische und wird unter ständigem Umrühren für ein bis zwei Stunden auf 60 bis 80 Grad Celsius erwärmt. Unter dem Begriff Läutern versteht man das anschließende Abgießen der zuckerhaltigen Flüssigkeit, die sogenannte Würze. Beim Würzkochen wird die Würze unter Zugabe von Hopfen für ein bis zwei Stunden gesiedet. Hierbei wird das Gemisch sterilisiert, die Bitterstoffe werden aus dem Hopfen gelöst.

Mehr in der GNZ vom 14. Mai.

  • 1
  • 1
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 1