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11.06.2018

Innovationspreis für Wächtersbacher

Adrian Eichhorn Holzwerkstätte erhält „German Innovation Award“

Wächtersbach (re). Eine außergewöhnliche Lösung mit großer Wirkung sind die fugenlosen 3-D-Wandpaneele für den Kleinen Saal der Hamburger Elbphilharmonie. Dafür verantwortlich ist die Adrian Eichhorn Holzwerkstätte aus Wächtersbach. Deren einzigartiges Produkt hat eine Jury aus sechs Personen so überzeugt, dass man den Betrieb am 6. Juni in Berlin mit der „Winner-Prämierung“ in der Rubrik „Building & Elements“ des „German Innovation Award“ auszeichnete.

Der Preis „German Innovation Award“ wurde in diesem Jahr erstmals vergeben und zeichnet Unternehmen aus, deren Produkte einen Mehrwert für Nutzer bieten. „Wir sind stolz, die ersten Preisträger zu sein“, sagt Markus Plum, Geschäftsführender Gesellschafter der Adrian Eichhorn Holzwerkstätte. „Für unsere Arbeit ist das eine wunderbare Bestätigung.“ Laut dem Veranstalter, dem „Rat für Formgebung“ mit Sitz in Frankfurt, hatten sich insgesamt 650 Firmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz für die Preisverleihung 2018 in den 40 Kategorien angemeldet. Darunter waren Branchenriesen genauso wie „Hidden Champions“ und Start-ups. Insgesamt 34 „Gold-Prämierungen“ vergab die Jury.

Die Eichenholz-Verkleidung im Kleinen Saal ermöglicht ein völlig neues Klangerlebnis. Meereswellen gleich fließen 40 000 3-D-Paneele fugenlos über die Wände. Jedes Paneel ist ein Unikat. Mit der aufwendigen Konstruktion hat die Adrian Eichhorn Holzwerkstätte die Vision des weltberühmten japanischen Akustik-Designers Yasuhisa Toyota technisch und konstruktiv umgesetzt.

Dafür wurden in Wächtersbach Konstruktionen entwickelt, Weiterverarbeitungsprozesse evaluiert und riesige Datenmengen verarbeitet, um die perfekte Position für die Fertigung der Paneele zu ermitteln. Diese wurde dann im extra aufgebauten Spezialmaschinenpark umgesetzt.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 12. Juni.

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