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12.06.2018

Mit Kettensäge in sechs Teile zersägt

34-Jährige gesteht grausame Tötung ihres 47-jährigen Lebenspartners

Steinau (ag). Einen Tag, nachdem in einer Wohnung in Steinau eine zerstückelte Männerleiche gefunden wurde, werden weitere schreckliche Details dieser Gewalttat bekannt.

Die 34-jährige Lebensgefährtin hat gestanden, ihren Partner getötet zu haben. Dabei soll sie mehr als 30 Mal mit einem handelsüblichen Küchenmesser mit 19 Zentimeter langer Klinge auf den Oberkörper des Mannes eingestochen haben. Anschließend soll sie die Leiche mit zwei Kettensägen in insgesamt sechs Teile zersägt haben. Laut den Ermittlern erklärt sie ihr Handeln mit Notwehr. Der 47-jährige Mann soll sie angegriffen haben. Während der Staatsanwalt von Mord ausgeht, erließ die Untersuchungsrichterin gestern Haftbefehl wegen Verdachts auf Totschlag.

Wie es nach diesem Gewaltexzess in dem Badezimmer im dritten Obergeschoss des Mehrfamilienhauses in der Niederzeller Straße in Steinau ausgesehen hat, mag man sich kaum vorstellen. Oberstaatsanwalt Dominik Mies, der gestern vor der Presse in Hanau Details zu der Tat mitteilt, antwortet auf die Frage nur kurz: „Nicht schön.“

Die Frau war noch am Montagabend in einem Hotel in Dortmund festgenommen worden, nachdem sie in einem Schreiben an die Polizei in Schlüchtern die Tat gestanden und die Beamten gebeten hatte, „nach ihrem Lebensgefährten in der Wohnung zu schauen“, wie Oberstaatsanwalt Mies berichtet. Daraufhin hatte die Kripo die in Müllsäcke verpackten Leichenteile gefunden.

Mehr dazu in der GNZ vom 13. Juni.

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