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12.06.2018

Bioenergie erschließt neue Bereiche

Von Altstadt bis Friedrich-Wilhelm-Straße und Schlierbacher Straße

Wächtersbach (re). Die Gesellschafter der Bioenergie Wächtersbach haben einen umfassenden Ausbau des Fernwärmenetzes und des Kraftwerkes beschlossen. Nach dem im vergangenen Jahr fertiggestellten Bauabschnitt vom Lindenplatz bis zum Schloss sollen nun weitere Gebiete in Wächtersbach angeschlossen werden. Als mögliche nächste Bereiche werden die restliche Altstadt und die Straßen oberhalb Friedrich-Wilhelm-Straße und Schlierbacher Straße in Angriff genommen. Für 2018 und 2019 sind hierfür zunächst der Bau von circa 120 Hausanschlüssen und 1700 Meter Fernwärmeleitungen geplant.

Mit dem Ausbau geht eine Erweiterung der Wärmeerzeugung einher: Dem vorhandenen Kraftwerk wird ein neuer Block hinzugefügt. Das vorhandene Kraftwerk wird mit Holz und an sehr kalten Wintertagen zusätzlich mit einem Ölbrenner befeuert. In den letzten Jahren ist durch die steigende Wärmeabnahme der Ölanteil gestiegen. Weitere Kunden würden diesen Anteil weiter steigen lassen. Da dies weder ökologisch noch ökonomisch sinnvoll ist, wird mit dem weiteren Ausbau der Anteil der klimaneutral erzeugten Energie wieder steigen. Die Gesellschafter haben sich hierauf bereits verständigt.

Die Stadtwerke Wächtersbach beabsichtigen nach Zustimmung der städtischen Gremien, den Leitungsbau zu finanzieren. Der Energiedienstleister Getec stellt als Hauptgesellschafter der Bioenergie Wächtersbach GmbH die finanziellen Mittel für den Kraftwerksausbau zur Verfügung. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf über 5 Millionen Euro. Damit wird die erfolgreiche privat-öffentliche Zusammenarbeit für die Energieversorgung in Wächtersbach fortgesetzt. Bereits im Jahr 2012 haben die Stadtwerke einen Teil des Leitungsnetzes gebaut und profitieren somit jährlich von einem Nutzungsentgelt.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 13. Juni.

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