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06.07.2018

Herber Rückschlag für das Ehrenamt

Förderverein der Jugendherberge Linsengericht kritisiert Schließung

Von Martin Krauß
Linsengericht-Geislitz. Die Ehrenamtlichen sind sauer – nicht nur in Linsengericht, sondern im gesamten Kreis: Die Jugendherberge in Geislitz ist seit 1. Januar geschlossen und soll es auch bleiben (die GNZ berichtete). Für den Förderverein ist die Entscheidung des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH) nicht nachvollziehbar. „Es ist ein herber Rückschlag für das Ehrenamt“, sind sich Simone Bartel-Dommer, Dieter Egner und Bernd Herbert einig. Sie hatten alles versucht und sind über die Entscheidung enttäuscht. Aufgeben will der Verein dennoch nicht.

Seit 2015 engagiert sich der Verein der Freunde und Förderer der Jugendherberge Linsengericht für den Erhalt. Sie hatten Konzepte und Programme erarbeitet, Kosten ermittelt und Baupläne aufgestellt. Selbst der Standort Gelnhausen, der 2016 im Gespräch gewesen war, prüften sie mit. „Wir haben uns immer für die Herberge in Linsengericht eingesetzt, wollten aber alle Optionen zum Erhalt des Standorts Main-Kinzig-Kreis prüfen“, sagt Simone Bartel-Dommer im Gespräch mit der GNZ. Gemeinsam mit Dieter Egner und Bernd Herbert engagiert sie sich seit Jahren im Förderverein. Die Entscheidung, die Jugendherberge zu schließen, ist für alle drei schmerzhaft.

Mehr lesen Sie in der GNZ vom 7. Juli.

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