. Kranker Brandstifter muss in Behandlung - GNZ.de
09.08.2018

Kranker Brandstifter muss in Behandlung

28-Jähriger zündet Matratze an und setzt beinahe Haus in Brand

Birstein/Hanau (erd). „Bei dieser Tat haben sie noch richtig Schwein gehabt“, sagte der Vorsitzende Richter Dr. Peter Grasmück von der 1. Strafkammer des Landgerichts Hanau. Auf eine schwere Brandstiftung, wenn ein Wohnhaus angezündet und das Leben von Menschen in Gefahr gebracht wird, stehen bis zu 15 Jahre Haft. Dies brauchte ein 28-jähriger Birsteiner nicht zu befürchten, denn er bei der Tat war er schuldunfähig, weil er an einer akuten paranoiden Schizophrenie litt. Dennoch hätte er beinahe das Wohnhaus seiner Eltern abgefackelt.

Der junge Mann zeigte sich sofort geständig und seine Erkrankung war bekannt, so dass kein Straf-, sondern ein Sicherungsverfahren verhandelt wurde. Dabei geht es darum, einen Erkrankten vor sich selbst und die Gesellschaft vor seinen Taten zu schützen. Der passende Weg ist eine psychiatrische Behandlung.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 10. August.

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