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10.01.2017

Unterstützung für gute Ideen

Freie Wähler Brachttal geben keine Empfehlung für die Bürgermeisterwahl

Brachttal-Schlierbach (dl). Auch wenn sie persönlich hinter der Kandidatur ihres Parteifreundes Dietmar Noack stehen, werden die Freien Wähler Brachttal (FWB) gemäß dem Wunsch Noacks offiziell keine Empfehlung für die am 5. März stattfindende Bürgermeisterwahl aussprechen. Das war das Resümee der Beratungen der in der Pizzeria „Sicilia“ stattfindenden Jahreshauptversammlung. Vorsitzender Christian Klas machte unabhängig von dieser Entscheidung keinen Hehl daraus, dass er seine Unterstützung und seine Stimme Dietmar Noack geben wird, der unabhängig von seiner Parteimitgliedschaft für alle Bürger wählbar sein will.

„Wir unterstützen jede Idee, die gut ist!“, fasste Klas die Grundstimmung seiner Parteifreunde hinsichtlich der bevorstehenden Bürgermeisterwahl zusammen. Klas kritisierte im Zusammenhang mit dem Rückblick auf die Kommunalwahl noch einmal die Abwahl Dietmar Noacks als Ersten Beigeordneten, der von den Wählern die meisten Stimmen bekommen hatte.

Mit einem Gegenkandidaten Noacks, Robert Mergenthal, tun sich die Freien Wähler schwer, da dieser bisher wenig öffentlich aufgetreten ist und man sich schwer ein Bild machen kann, wofür er steht. Der in den letzten Monaten von Wolfram Zimmer erbrachte persönliche Einsatz wurde von Christian Klas gewürdigt. Irritiert sind die Freien Wähler von Statements der SPD, die man bei Facebook lesen konnte. Danach distanziert sich die Partei von einer Wahlempfehlung zugunsten des Kandidaten Zimmer.

Politisch haben die FWB nach der sehr erfolgreichen Kommunalwahl (23 Prozent Stimmenanteil), trotz gegenteiliger Aussagen von den Mitgliedern anderer Parteien, im vergangenen Jahr viel bewegt und mitgetragen. Mitunter ist ihnen die Zustimmung schwergefallen, weil Informationen, wie zum Beispiel bei den Anträgen zum Kommunalinvestitionsprogramm (KIP), von der Verwaltung zu spät übermittelt wurden. Das sollte nach der Wahl, unabhängig vom Ausgang, auf jeden Fall besser werden. Die Kritik an seiner Person im Zusammenhang mit der Diskussion um die geplante Bahntrasse, er sei zu wenig Lokalpatriot, wies Klas zurück, denn die richtige Variante sei seiner Meinung nach ausschließlich die, die für Mensch und Natur am verträglichsten sei.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 11. Januar.

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