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14.02.2017

Gutes Ergebnis trotz Niedrigzinsen

VR Bank Main-Kinzig-Büdingen muss dennoch neun Filialen schließen

Main-Kinzig-Kreis (mb). Trotz anhaltender Niedrigzinsen blickt die VR Bank Main-Kinzig-Büdingen zufrieden auf das abgelaufene Geschäftsjahr zurück. In der Bilanz-Pressekonferenz am Dienstag präsentierten Vorstandsvorsitzender Andreas Hof und sein Stellvertreter Roland Trageser durchweg positive Zahlen. Schlechte Nachrichten hatten sie jedoch ebenfalls zu verkünden: Die VR Bank wird neun Geschäftsstellen schließen. Im Main-Kinzig-Kreis sind die Filialen in Höchst, Großenhausen, Neuses, Romsthal und Hüttengesäß betroffen. An allen fünf Standorten bleiben zumindest Geldautomat und Kontoauszugsdrucker erhalten.

Als Hauptgrund für die Schließung der insgesamt neun Geschäftsstellen führt die Bank das geänderte Kundenverhalten und den Trend zur Digitalisierung an. Diese Aussage belegte Andreas Hof anhand von einigen Zahlen aus dem Jahr 2016: Demnach stiegen die über das Kundenservice-Center telefonisch abgewickelten Geschäfte auf fast 430 000. Die Transaktionen an SB-Geräten beliefen sich auf über 2,9 Millionen Vorgänge. Die Banking App der Volks- und Raiffeisenbanken wurde über 2 Millionen Mal aufgerufen. 3,7 Millionen E-Banking-Anmeldungen verzeichnete die Homepage. Im Vergleich dazu stehen rund 55 000 persönliche Beratungen in den Geschäftsstellen. Unter Berücksichtigung dieser Frequenzzahlen werde die Bank ihre Investitionen in das digitale Banking weiterhin ausbauen müssen, erklärte Hof.

Mehr dazu in der GNZ am Mittwoch, 15. Februar

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