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15.02.2017

Zwei stationäre Blitzer entfernt

Geringe Einnahmen rechtfertigten hohe Investitionen in Geräte nicht

Bad Orb (in). Seit Monaten sind zwei der drei Geräte verschwunden. Und sie werden auch nicht wieder aufgebaut. Wer von der Eisernen Hand oder aus Richtung Aufenau kommend in die Kurstadt Bad Orb fährt, kann sich entspannen. Die Blitzer an den Ortseingängen sind verschwunden. Die Geräte hätten für viel Geld auf den neuesten Stand gebracht werden müssen – eine Investition, die sich laut Bürgermeister Roland Weiß nicht mehr rentiert hätte. Erhalten bleibt der Blitzer in Richtung Wegscheide – er wird sogar erweitert.

Die Zeiten, in denen sich die Stadt über satte Einnahmen freuen konnte, sind längst vorbei. Im Jahr 2011, kurz nach dem die Blitzer an drei Ortseingängen aufgestellt worden waren, erbrachten sie Bad Orb ein sattes Plus im Haushalt. Auf Grundlage der ersten Monate hatte die Stadt – vorsichtig geschätzt – einen Betrag von über einer halben Million Euro einkalkuliert. Basierend auf den Einnahmen in den drei letzten Monaten des Jahres 2010 kam die Stadtverwaltung in einer Hochrechnung gar auf Jahreseinnahmen in Höhe von über 800 000 Euro. In diesem Zeitraum gingen der Stadt täglich 116 Temposünder ins Netz mit einem durchschnittlichen Verwarnungsgeld von 19 Euro.

Mehr lesen Sie in der GNZ vom 16. Februar.

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