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20.03.2017

Von Rüstung, Zigaretten und Lobbyismus

Berliner Compagnie liefern mit „Stille Macht“ einiges zum Nachdenken

Linsengericht-Altenhaßlau/Gelnhausen (mes). Nur sechs weiße Hocker und ein weißer Regiestuhl auf einer sonst kargen Bühne machten das Bühnenbild aus. Der Inhalt von „Stille Macht – Eine Lobbyisten-Komödie mit Evergreens und Schmachtfetzen“ war dafür umso gehaltvoller: Am Samstag führte die freie Theatergruppe „Berliner Compagnie“ auf Einladung der Gelnhäuser Gruppen von pax christi und Amnesty International vor dem Hintergrund einer fiktiven Lobbyisten-Agentur ins Ränkespiel der Strippenzieher ein.

Während ihr Chef mit Lungenkrebs im Krankenhaus seine letzten Tage zählt, plant die Lobbyisten-Agentur „Utterly and Quiet“ Bedeutendes: Ein Freihandelsabkommen zwischen Indien und Europa, denn „Die Wirtschaft wird schon ungeduldig!“ Dass sie dabei auf Widerstände stößt – wie beispielsweise den Protest indischer Händler oder eine veröffentlichte Folgeabschätzung durch eine kritische „Misereor-Böll-Stiftung“– das ist sie gewöhnt.

Mehr dazu in der GNZ am Dienstag, 21. März.

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