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19.04.2017

Einblicke in das Spessarträuber-Leben

Drei Halunken stürmen den Landgasthof

Jossgrund (bis). Seit nunmehr vier Jahren treiben sie in und um Jossgrund ihr Unwesen. Manchmal schleichen sie sich abends in ein Wirtshaus, um die Gäste zu „überfallen“. Diese haben aber immer ihre Freude an der kurzweiligen Unterhaltung. Vier „finstere Gesellen“ aus Pfaffenhausen räumen dabei auf mit Klischees und erzählen, wie es wirklich war, als Räuber um das Jahr 1800 nicht nur in den Wäldern des Spessarts, sondern auch in anderen Gegenden umherstreiften, um zu plündern.

Thomas Müller als Johann Martin Rupprecht (Hessen Martin), Franzl Christ als Johann Adam Heusner (Roter Hann Adam) und Wendelin Amberg als Johann Jakob Erbeldinger (Mordbrenner) unterhielten im „Landgasthof Königsberg“ zwischen den Menügängen die Gäste, die mit einem Bus aus Braunschweig angereist waren, um im Spessart ein ruhiges Osterwochenende zu verbringen.

Johannes Klübenspies alias Johann Adam Grasmann (Langer Samel) war ausnahmsweise nicht dabei. „Der sitzt gerade ein“, informierte sein Neffe „Roter Hann Adam“ mit schelmischem Grinsen. In authentischen Kostümen erstürmten die „Halunken“ den Gastraum und boten dort ihre „erbeutete“ Ware feil. „Wir waren weit gefährlicher als der viel bekanntere Schinderhannes“, versuchten sie, dem Publikum Furcht einzuflößen. Die Armut sei damals der Grund gewesen, dass sie die Menschen in Angst und Schrecken versetzten.

Mehr lesen Sie in der GNZ vom 20. April.

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