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20.04.2017

Leben in Sicherheit

Weitere Hilfsreise nach Beruwala: Bau eines neuen Altenheims

Main-Kinzig-Kreis (re). Eine Gruppe von Bürgern hat kürzlich im Rahmen der Hilfsaktion „Main-Kinzig-Kreis hilft Beruwala“ wieder Spenden vor Ort auf Sri Lanka an die dortige Bevölkerung übergeben. Es war die 22. Hilfsreise, geleitet von Altlandrat Karl Eyerkaufer, seit der Tsunami-Katastrophe am 26. Dezember 2004. Kurz nach der Rückkehr der Delegation in Deutschland erhielt das Engagement aus dem Main-Kinzig-Kreis eine traurige Bestätigung: In einem anderen Teil von Sri Lanka, nahe der Hauptstadt Colombo, waren fast 30 Menschen beim Einsturz einer Müllhalde ums Leben gekommen. Die Hilfsaktion aus dem Main-Kinzig-Kreis versucht unter anderem, die Menschen in Beruwala vor solchen neuen Unglücken besser zu schützen.

„Seit zwei Jahren kümmere ich mich besonders um die Ärmsten der Armen, die vom Müllsammeln leben müssen“, sagt Landrat a.D. Eyerkaufer. „In diesen zwei Jahren haben wir alle Elendshütten der Müllsammler-Familien am Rande der Halde abgerissen und in gesichertem Abstand im Stadtteil Maradana, wo sich die zentrale Müllhalde befindet, 18 neue feste Häuser errichtet.“ So übergaben Anfang 2016 Schüler des Albert-Einstein-Gymnasiums Maintal im Zuge der Schulpartnerschaft neue Häuser, die in sicherer Entfernung zur Müllhalde stehen. Die Schüler konnten mit eigenen Augen die große Armut im Urlauberland Sri Lanka sehen. „Unsere Helfer vor Ort haben zudem den Auftrag, regelmäßig die Müllhalde zu besuchen und zu schauen, ob sich weitere Familien, die nur durch Müllsammeln überleben können, in Elendshütten angesiedelt haben“, berichtet Eyerkaufer.

Die Schwerpunkte der Reise in diesem Frühjahr lagen auf dem Neubau eines Altenheims und – im Zuge der Nachhaltigkeit – auf der notwendigen Sanierung der vor zwölf Jahren errichteten Schulen und Kindergärten.

Mehr dazu lesen Sie am Freitag in der GNZ.

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