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20.04.2017

Sorge um Lärm und Landschaftsbild

Infoveranstaltung zum Flächennutzungsplan „Windenergie“ in Kassel

Biebergemünd-Kassel (rim). Der Flächennutzungsplan Teilfortschreibung „Windenergie“ wird von kommendem Montag bis Montag, 29. Mai, öffentlich im Rathaus Biebergemünd und auf der Homepage der Gemeinde einsehbar sein. Darauf wies Bauamtsleiter Helmut Schmitt bei einer Informationsveranstaltung am Mittwochabend im Bürgerhaus Kassel hin. Die Bürger äußerten in Zwischenfragen und einer Diskussionsrunde ihren Unmut gegenüber den möglichen Standorten von Windkraftanlagen. Hauptärgernis war für viele der eventuell auf sie zukommende Geräuschpegel sowie der Eingriff in das Landschaftsbild.

Nicht nur aus Biebergemünd waren interessierte Gäste in das Bürgerhaus gekommen, auch aus umliegenden Städten wie Bad Orb kamen Besucher, um sich den aktuellen Stand des Flächennutzungsplans sowie dessen Entstehung anzuhören.

Bereits in ihrer Sitzung am 28. März hatten die Gemeindevertreter die Offenlegung des Flächennutzungsplanes beschlossen. Zuvor war in den Ausschüssen ausführlich besprochen worden, wie der Plan zustande gekommen ist (die GNZ berichtete). Mithilfe einer Powerpoint-Präsentation stellten Bauamtsleiter Schmitt sowie die Diplom-Ingenieure Uwe Hoffmann und Michael Groß des Planungsbüros für Städtebau die einzelnen Schritte der Teilfortschreibung „Windenergie“ vor. Nachdem der im Regionalplan Südhessen ursprünglich vorgesehene Fünf-Kilometer-Puffer als „Tabuzone“ für die Errichtung von Windkraftanlagen in der Nähe von Wochenstuben der streng geschützten Mopsfledermaus hinfällig geworden ist, stand die Gemeinde vor der Aufgabe, ihre vorgesehenen Potenzialflächen zu überarbeiten. Der daraus entstandene neue Entwurf des Flächennutzungsplanes ergibt drei mögliche Standorte für Windräder. Diese Konzentrationszonen würden auf insgesamt 65,7 Hektar Platz für etwa zehn Windkraftanlagen bieten. Diese wären im Bereich Hirschbachsrain-Geiersberg (39,1 Hektar), im Bereich Hühnerberg (11,5 Hektar) sowie im Bereich Geiersberg (15,1 Hektar) angesiedelt.

Mehr lesen Sie in der GNZ vom 21. April.

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