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21.04.2017

Das Camp der alten Damen

Elisabeth Desch aus Oberndorf schildert Begebenheiten aus Ghana

Jossgrund-Oberndorf (in). Seit September 2016 engagiert sich die 27-Jährige Oberndorferin Elisabeth Desch für das Straßenkinderprojekt in Ashaiman in Ghana. Es folgt ein weiterer Bericht über die Erlebnisse der Jossgründerin, die ihren Job in der Personalabteilung bei Bosch-Rexroth in Lohr aufgegeben hat, um für ein Jahr lang in Ghana Menschen zu helfen.

Einige Monate sind seit meinem letzten Bericht vergangen und schon bin ich mitten in der zweiten Hälfte des Freiwilligendienstes. In meinem Einsatzprojekt, dem „Rays of Hope“-Centre stehen die Osterferien an. Wir haben die vergangenen Wochen damit verbracht, die Kinder intensiv auf die Tests vorzubereiten, die vor den Ferien geschrieben werden. Auch wenn sich viele der Kinder im schulischen Bereich immer noch schwer tun, finde ich, dass sich im Rückblick der zurückliegenden Monate bei unseren Schützlingen eine persönliche Entwicklung erkennen lässt.

Das beginnt damit, dass die Neuen in der Regel pünktlich zum Unterricht erscheinen. Es setzt sich darin fort, dass ein Mädchen, das am Anfang kein Wort Englisch konnte, mittlerweile das Alphabet und die Grundrechenarten beherrscht. Sie ist immer wieder bemüht in englischen Sätzen mit uns zu kommunizieren. Bei denjenigen, die schon länger dabei sind, zeigen mir vor allem die kleinen Gesten, dass sich unsere Beziehung weiterentwickelt hat. Immer mehr fassen den Mut und vertrauen sich auch mit den kleinen Nöten des Alltags an. Englische Berichte über die Aktivitäten im Projekt finden sich auf unserer Website www.rohc-ghana.org .

Mehr lesen Sie in der GNZ vom 22. April.

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