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19.05.2017

Anika Broda sorgt für gutes Klima

Neue Kraft in der Verwaltung kümmert sich ums Energiesparen

Bad Orb (in). Im November hat sie damit begonnen, in Bad Orb über CO2-Ausstoß sowie Stromverbrauch zu wachen und beschäftigt sich mit den Möglichkeiten zur Nutzung von regenerativen Energie in der Kurstadt. Anika Broda kommt aus Thüringen und ist in der Bad Orber Stadtverwaltung als Klimaschutzmanagerin tätig. Vor der 27-Jährigen liegen große Aufgaben – das von der Stadt verabschiedete Klimaschutzkonzept sieht sie als ihre Bibel und auch im Stadtleitbild spielt das Klima eine Rolle. Beim Erstellen des Leitbilds wirkte die junge Frau bereits in Arbeitsgruppen mit und auch mit der Realisierung der LED-Straßenbeleuchtung in der Stadt beschäftigte sie sich.

Anika Broda absolvierte in Thüringen an der Hochschule Nordhausen den Studiengang „Regenerative Energietechnik. Anschließend war sie in ihrer Hochschule als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig und beschäftigte sich in einem Forschungsprojekt mit dem Thema „Energieeffiziente Quartiere“. Gemeinsam mit ihrer Kollegen entwickelte sie dabei Methoden, die es erlauben, städtische Bereich zu analysieren und in energetischer Hinsicht zu optimieren. Danach war sie in Weimar bei der internationalen Bauausstellung in der Projektentwicklung tätig. Auf Bad Orb wurde Anika Broda über eine Stellenanzeige aufmerksam. Und als sie gemeinsam mit ihren Eltern zum Vorstellungsgespräch anreiste, erfuhr sie, dass sie nicht zum ersten Mal den Boden der Kurstadt betreten hatte. Broda: „Mein Vater sagte: Du warst das letzte Mal hier, als du noch kurze Beine hattest.“ Das Städtchen fand die Klimaschutzmanagerin sofort angenehm: „Ich bin kein Stadtmensch. Ich habe es in Erfurt versucht, aber es darf auch gerne kleiner sein. Da ist Bad Orb perfekt.“

Mehr lesen Sie in der GNZ vom 20. Mai.

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