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19.05.2017

Mögliche Trasse an bestehender Strecke

„Pro BrachtTal“ informiert über Treffen der AG Raumordnungsverfahren

Brachttal-Hellstein (mes). „Die Bahn treibt uns – wir treiben uns. Noch ist nichts entschieden, doch wir hoffen, dass alles einmal zu einem guten Ende kommt und wir keine Bahntrasse durch Brachttal haben“, begrüßte Volker Lemcke, der Vorsitzende der Bürgerinitiative „ProBrachtTal“, die fast 80 Gäste zur Versammlung in der Alten Schule. Seit März agiert die Bürgerinitiative, um den Bau einer neuen Bahntrasse durch Brachttal zu verhindern, am Donnerstag berichtete der Vorstand über das Treffen der Arbeitsgemeinschaft Raumordnungsverfahren, zu dem die Bahn Ende April eingeladen hatte.

Die gute Nachricht, die Lemcke vom Treffen der AG mitgebracht hatte, lautete: Der Verlauf einer neuen Trasse entlang der Bestandsstrecke ist grundsätzlich doch möglich. „Unser Ziel sollte es sein, die Bahn dazu zu bringen, diesen Plan weiter zu verfolgen“, meinte Lemcke.

Für den Verlauf der neuen Bahntrasse entlang der Bestandsstracke gäbe es im Bereich Wächtersbach zwei Varianten: Die eine würde, wie gehabt, durch die Stadt führen, die zweite östlich des Industriegebiets verlaufen.

Bislang sei das Argument gegen die Bestandsstrecke gewesen, dass die bestehenden Kurvenradien nicht ausreichen würden, einen ICE auf eine Geschwindigkeit über 230 Stundenkilometer zu beschleunigen. Eine Begradigung der Strecke bei Neuwirtheim mit gleichzeitiger Verlegung der Autobahn in den Berg, des Klärwerks und des Bahnhofs Neuwirtheim würde dieses Problem beheben, habe ein Gutachter der Bahn erklärt.

Für die Ausfahrt aus Wächtersbach (Richtung Fulda) könnte eine Begradigung des Kurvenradius‘ durch eine Verlegung der Strecke durch die Kinzigauen in Richtung Neudorf erfolgen. In Anbetracht des Umstands, dass bei einem Neubau des Teilabschnitts auch die neuesten Lärmschutzregelungen beachtet werden müssten, würde die Geräuschbelastung für die Anwohner auch geringer ausfallen als bisher, berichtete Lemcke.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 20. Mai.

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