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11.02.2015

In Würde leben – und in Würde sterben

Diskussion um Sterbehilfe und Palliativmedizin

Main-Kinzig-Kreis (jol). „In Würde leben – In Würde sterben“ ist der Titel einer Veranstaltung, zu der die heimischen Abgeordneten Bettina Müller und Dr. Sascha Raabe im Namen der SPD-Bundestagsfraktion für 11. März, 18 Uhr, in die Gelnhäuser Stadthalle einladen. „In der Debatte um die Neuordnung der Sterbehilfe ist es für uns wichtig, das Angebot in der Palliativmedizin deutlich zu verbessern“, sagt Bettina Müller. Sie sieht es als entscheidend an, die Begleitung der Menschen auf ihrem letzten Weg im Main-Kinzig-Kreis auszuweiten.

„Wir debattieren offen und ohne Fraktionszwang über die Neuregelung der Sterbehilfe“, berichtet Bettina Müller aus dem Bundestag. Sie habe sich in den vergangenen Monaten mit Sascha Raabe mit diesem schweren Thema beschäftigt. Im Bundestag gebe es von der CDU/CSU Vorschläge, assistierte Sterbehilfe, die derzeit nicht unter Strafe stehe, in einem neuen Paragrafen zu verbieten. Viele Abgeordnete sprächen sich aber auch dafür aus, die aktuelle Situation beizubehalten und die Regelungen zu verbessern. Der Weg in den freiwilligen Tod solle dabei nicht einfacher, aber auch nicht verschlossen werden.

„Es ist wichtig zu zeigen, dass es Alternativen gibt“, meint Bettina Müller. Dazu sei in den vergangenen Jahren schon viel in die Palliativmedizin und in Hospize investiert worden. „Doch viele Bürger wissen noch nicht, dass es auch möglich ist, die letzten Wochen des Lebens schmerzfrei und mit guter Pflege zu verbringen“, sagt Müller. „Bei meinem Besuch im Hanauer Hospiz war ich überrascht, wie gut die Atmosphäre dort ist“, ergänzt Dr. Sascha Raabe.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 12. Februar.

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