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11.08.2017

Anbau an Turnhalle soll Raumnot lösen

UWG will in Bernbach die Pfarrgemeinde ins Boot holen

Freigericht (ml). Erst der Abriss der Gaststätte „Zum grünen Baum“ 2014, dann vor wenigen Monaten die Schließung der zweiten Traditionsgaststätte „Zur Hoffnung“. Jahrzehntelang waren die Bernbacher Vereine, insbesondere die Sänger, durch zwei große Säle in einer komfortablen Lage. Doch diese Zeiten sind seit diesem Sommer endgültig vorbei, auch der Saal im „Schorsche“ steht seit Ende Juni nicht mehr zur Verfügung (die GNZ berichtete). UWG-Fraktionsvorsitzender Gerhard Pfahler und UWG-Chef Ortwin Hackenberg sehen daher zum Auftakt der GNZ-Sommergespräche-Serie Handlungsbedarf für den Bau eines Mehrzweckgebäudes. Sie favorisieren einen Anbau an die Turnhalle in Bernbach – in Richtung Sportplatzgelände – mit Lagerräumen im Obergeschoss und einem Veranstaltungsraum für 150 bis 180 Personen im Erdgeschoss.

Nach mehreren Gesprächen mit den betroffenen Gesangvereinen und Chören sowie zwei Runden mit allen Bernbacher Vereinen hatte Ortsvorsteher Gerhard Pfahler Abfragen zu den vorhandenen und gewünschten Lager- und Veranstaltungsräumen gemacht. „Es ist wirklich nichts mehr an Kapazitäten vorhanden. Aber alle wollen gerne im Ort bleiben“, stellt Pfahler im Gespräch mit der GNZ fest. Zwar habe der Sportverein Bernbach in seinem Clubhaus den VIP-Raum neu gestaltet, wo auch vorerst der Gesangverein Harmonie proben wird, doch bei der Ausrichtung eines Trösters nach einer Beerdigung fangen die Probleme schon an: Senioren können die Stufen zum Raum im ersten Stock kaum bewältigen. Ausweichmöglichkeiten für Übungsstunden, größere Feierlichkeiten oder Familienabende der Vereine, etwa in der Freigerichthalle oder beim „Kraut“ in Altenmittlau, zerschlagen sich zumeist an der dortigen Belegung.

Mehr in der GNZ vom Samstag, 12. August.

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