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13.09.2017

Vorsichtig hoffnungsvoll

Sitzung der Bürgerinitiative gegen Lärm Bad Soden-Salmünster

Bad Soden-Salmünster (pfz). Nach widersprüchlichen Aussagen von Land und Bund zu Lärmschutzprojekten in Bad Soden-Salmünster herrscht nun scheinbar Einigkeit. Ein gemeinsames Schreiben des Staatssekretärs im Hessischen Verkehrsministerium Mathias Samson (Grüne) und des Staatsekretärs im Bundesverkehrsministerium Rainer Bomba (CDU), das die Kurstadt jüngst erreichte, lässt die Bürgerinitiative gegen Lärm (BI) vorsichtig hoffen. Am Dienstagabend trafen sich die Vertreter aus Bad Soden, Salmünster und Ahl im Besprechungszimmer der Spessart-Therme. Dort machten sie klar, dass sie an ihren Forderungen festhalten und „harte Fakten“ sehen wollen.

„Nachdem uns nun Einigkeit versprochen wurde, wollen wir das auch glauben“, sagte BI-Sprecherin Ulrike Schöppner. Laut Infos der Bürgerinitiative schreiben Bomba und Samson, dass Bund und Land an einem Strang ziehen. Hans-Georg Schießer machte deutlich, dass das gemeinsame Schreiben der Staatssekretäre ein Verdienst der BI und der Stadtverordnetenversammlung sei. Das Parlament hatte in seiner jüngsten Sitzung scharf kritisiert, dass Versprechen auf Bundesebene von Vertretern des Landes Hessen „einkassiert“ worden seien. „Unser Echo ist bis nach Berlin gehallt“, meinte Schießer, der als Fraktionschef der GWL im Parlament sitzt.

Doch zu früh freuen wollen sich die BI-Vertreter nicht. Schließlich steht die Bundestagswahl kurz bevor. „Die Bürger sind misstrauisch“, sagte Schießer. Vor der letzten Bundestagswahl gab es das Versprechen für einen Lärmschutz mit Photovoltaik auf der Talbrücke bei Ahl, passiert ist jedoch nicht. Deswegen, so BI-Sprecherin Schöppner, sei es trotz des Konsens zwischen Bomba und Samson wichtig, weiterhin Druck zu machen.

Mehr dazu in der GNZ vom 14. September.

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