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10.11.2017

So geht Feuerwehr heute

In Sotzbacher Feuerwehrscheune hält die Moderne Einzug

Birstein-Untersotzbach (erd). Die Sotzbacher Feuerwehrscheune erweitert ihr Portfolio um moderne Feuerwehrtechnik. Museumsleiter Süren Reifschneider zeigt jetzt eine Zeitabfolge von Feuerwehrdienstkleidung aus mehr als 100 Jahren. Neuhinzugekommen sind aktuelle Schutzanzüge, Stiefel, Handschuhe und Helme.

Für Reifschneider ist es wichtig, die Ausstellung um aktuelle Exponate zu erweitern. Wie Reifschneider sagte, gehe es auch darum , die Leute – in die Feuerwehrscheune kommen vor allem an Feuerwehr Interessierte – für die moderne Feuerwehr zu begeistern. Platz wird Reifschneider dafür bald genügend haben, denn der weitere Ausbau der Scheune ist bereits in Arbeit.

Derzeit ist aber die Dienstkledidung neu in der Ausstellung. Um diese teilweise sehr teuren Gegenstände ins Museum zu bekommen, ist Reifschneider auf die Unterstützung der Herstellerfirmen angewiesen. Diese entpuppte sich aber als wesentlich einfacher als gedacht, berichtet der Museumsleiter. In der Regel genügte ein Anruf und ein kurzer E-Mail-Wechsel, um die Ausrüstungsgegenstände zu erhalten. Diese reichen dann von der üblichen Ausrüstung bis hin zu High-End-Anzügen, wie sie die Berufsfeuerwehr einsetzen, weil sie härtester Dauerbeanspruchung genügen muss.

So zeigt Reifschneider Kleidung für die technische Hilfeleistung, den Klassiker-Schutzanzug, der aber im Vergleich zu früheren Jahren alles andere als Standardware ist. Hinzu kommen Funktionswesten, Stiefel verschiedener Hersteller, Handschuhe, ein Höhenrettungsanzug, den Manuel Marburger, der frühere Chef der Kletter-Spezial-Einheit zur Verfügung gestellt hat, diverse Handschuhe und Helme vom Standard-Helme bis zur High-Tech-Ware für härteste Beanspruchung.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 11. November.

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