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17.11.2017

Reise zu Oma Sikota

Linsengerichter Christoph Nick zeigt preisgekrönte Doku

Main-Kinzig-Kreis (mln). Anlässlich des Welt-Aids-Tages präsentiert das Kino Gelnhausen am Dienstag, 28. November, den Film „Reise zu Oma Sikota - Der Weg zum Ort der Hoffnung“ des Dokumentarfilmers Christoph Nick. Der gebürtige Altenhaßlauer wird die Dokumentation als exklusive Hessenpremiere im „Pali“ vorführen.

In Sambia ist nahezu jede Familie von Aids und den Folgen der Krankheit betroffen. Viele Kinder werden in dem südafrikanischen Land früh zu Waisen und sind auf sich alleine gestellt. Auch Joyce Sikota, liebevoll „Oma Sikota“ genannt, verlor drei ihrer vier Kinder sowie deren Partner an die verhängnisvolle Krankheit. Sie hinterließen zehn Enkelkinder, um die sie sich seither kümmert und die ohne sie auf sich alleine gestellt gewesen wären. Ihre Tochter Annie unterstützte sie gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem deutschen Lehrer Michael Scholz, auch finanziell.

Um anderen betroffenen Familien zu helfen, gründeten sie auf dem Grundstück von „Oma Sikota“ ein Heim für Waisenmädchen und Seniorinnen, die dort gemeinsam in einer dorfähnlichen Gemeinschaft leben und sich so Ersatz für ihre verstorbenen Familien bieten können. Getragen durch den von Michael Scholz gegründeten deutschen Verein Limulunga wuchs das Dorf mit dem Namen Liyoyelo zu einem Leuchtturmprojekt heran.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 15. November 2017. :-)

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