. Akribische Vorbereitung und Spontanität - GNZ.de
09.02.2018

Akribische Vorbereitung und Spontanität

Nach 35 Jahren verabschiedet sich Monika Bien als Sitzungspräsidentin

Jossgrund (bis). Am Samstagabend ging im Bürgerhaus Jossgrund eine Ära zu Ende. Nach der letzten Faschingssitzung der „Pfaffenhäuser Fassenacht“ gab Präsidentin Monika Bien die „Narrenkappe“, die sie von Anfang an begleitet hat, an ihre Nachfolgerin Regina Neumann weiter. Als Inge Amberg, die Vorsitzende der Fidelen Jossataler beim Finale, umringt von hundert Mitwirkenden an die Anfänge erinnerte, bedankte sich das Publikum bei Monika Bien mit stehenden Ovationen für 35 Jahre humorvolle und wortgewandte Sitzungsleitung.

Während der vierstündigen Veranstaltung wurde viel gelacht, aber als Monika Bien danach sichtlich gerührt ihren Abschied bekanntgab, flossen nicht nur bei den Mitwirkenden Tränen, auch einige Zuschauer mussten Taschentücher hervorholen.

Als 23-Jährige leitete sie im Jahr 1983 in Pfaffenhausen im Saal Amberg die erste „Pfaffenhäuser Fassenacht“. Die hat ihren Ursprung in den Mütterabenden der örtlichen katholischen Frauengemeinschaft (KFD). Sie wurden ähnlich wie eine Faschingssitzung abgehalten. Als die Frauen zu Hause davon schwärmten, wurde an die damalige Vorsitzende der KFD Pfaffenhausen, Erika Walter, der Wunsch herangetragen, doch auch den Männern Zugang zu den lustigen Veranstaltungen zu verschaffen. Da sie vor 48 Jahren auch die Fidelen Jossataler gegründet hat, wurden für eine Sitzung im großen Stil die vielen Tanzgruppen mit ins Boot geholt. So agierten auf der Bühne viele junge Leute, die auch bei den Mütterabenden aufgetreten sind. Viele Büttenreden und niveauvolle Texte für die Gesangsvorträge kamen aus der Feder von Erika Walter.

Mehr in der GNZ vom 10. Februar.

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