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15.04.2018

Wald, Wiesen und Details am Wegesrand

GNZ-Wandertag: 300 Teilnehmer rund um Linsengericht unterwegs

Linsengericht (rim). „Wo kommen die denn alle her?“ Eine Frau steht zusammen mit ihrem Sohn am Wegesrand. Sie beobachtet ungläubig, wie Auto um Auto an ihr vorbeifährt und am Sportplatz in Eidengesäß parkt. „Wir wollten nur in den Tierpark gehen. Normalerweise steht hier vielleicht mal ein Fahrzeug – was ist denn heute los?“ Die Aufklärung: Gestern veranstaltete das Druck- und Pressehaus Naumann den zweite GNZ-Wandertag in und um Linsengericht in Kooperation mit dem Naturpark Hessischer Spessart. Rund 300 Teilnehmer versammelten sich vor dem Sportheim der Sport- und Kulturgemeinschaft und freuten sich auf die zehn Kilometer lange Strecke, die vor ihnen lag. Pünktlich – wie bereits im vergangenen Jahr in Jossgrund – fiel der letzte Tropfen Regen, bevor sich die Gruppe bei Sonnenschein und einer leichten Brise auf den Weg machte.

„Die Veranstaltung kam vergangenes Jahr so gut an, dass wir sie nun wiederholen“, berichtet GNZ-Verleger Oliver Naumann. Er begrüßt die vielen Teilnehmer der Wanderung und wünscht allen viel Spaß. Zudem weist er alle darauf hin, dass nach dem Rundgang Spendenboxen bereit stehen werden. „Sie spenden allerdings nicht an uns – das Geld geht komplett an den Tierpark vor Ort.“ Auch Bürgermeister Albert Ungermann hat sich den Sonntag freigehalten, um mitzugehen. „Es freut mich, dass Sie in so großer Zahl in unser schönes Linsengericht gekommen sind“, sagt er. „Wir haben eine Gruppe ins Leben gerufen, die sich um die Waldwege kümmert – wir sind also perfekt auf so viele Besucher vorbereitet.“

„An entscheidenden Stellen auf dem Wanderweg werden wir immer einmal wieder anhalten und Ihnen verschiedene Orte zeigen und deren Geschichte erzählen“, informiert Naturparkführer Rainer Gerst. Er rät allen Anwesenden, sich mit weit geöffneten Augen auf den Weg zu machen. „Der Fernblick lohnt sich ebenso, wie die Details am Wegesrand. Es gibt viel zu sehen und zu entdecken.“

Davon überzeugen sich die eifrigen Wanderer dann selbst.

Mehr lesen Sie in der GNZ vom 16. April.

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