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Blaues Auge für falsche Fünfziger

Birsteiner und Wächtersbacher wegen Geldfälscherei vor Gericht

04 Jul 2016 / 18:38 Uhr
    Wächtersbach/Gelnhausen (erd). „Das wird schon keiner merken“, hatten sich offenbar ein 20-jähriger Birsteiner und ein 24-jähriger Wächtersbacher gedacht, als sie sich falsche Fünfziger andrehen ließen und diese in Umlauf brachten. Bei Geldfälscherei drohen jedoch empfindliche Haftstrafen. Allerdings kamen die beiden Männer mit einem blauen Auge davon.

    Richterin Sigrid Haas legte den beiden Angeklagten nahe, alles zu gestehen, dann bestehe die Chance glimpflich aus der Sache herauszukommen. Die Angeklagten befolgten den Rat und machten sauberen Tisch. Am 29. Juni vergangenen Jahres hatte der 20-jährige Birsteiner sind dazu überreden lassen, von einer zwielichtigen Gestalt am Wächtersbacher Schlosspark 30 gefälschte 50-Euro-Scheine zu kaufen – Stückpreis 7 Euro. Von wem er die Scheine hatte, wollte der Angeklagte aus Birstein nicht sagen. Er habe Angst den Namen zu nennen.

    Diese irgendwo einzulösen war dem jungen Mann, der eine Ausbildung absolviert, dann aber zu heiß. Deshalb verkaufte er fünf der Geldscheine an den 24-jährigen Wächtersbacher, 20 Scheine will er verbrannt haben, fünf sind verschwunden. Der 24-Jährige hatte da weniger skrupel: Er versuchte es in einen Spielothek in Gelnhausen und flog prompt auf. Sein Vater musste ihm aus der Klemme helfen, beglich den Schaden. Die Anzeige bei der Polizei folgte auf dem Fuß.

    Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 5. Juli.

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