Melitia-Coach Semerab stellt Philosophie auf den Kopf
Wächtersbach-Aufenau (dz). In der vergangenen Saison holte der SV Melitia Aufenau mit sechs Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz vier den Vizemeistertitel in der Fußball-B-Liga Gelnhausen und schaffte somit den Aufstieg in die A-Liga. Warum die Aufenauer sich bei der Wächtersbacher Stadtmeisterschaft am vergangenen Wochenende blamierten und wie trotzdem der frühzeitige Klassenerhalt gesichert werden soll, verrät Spielertrainer Efrem Semerab.
Bei der Stadtmeisterschaft hagelte es deutliche Niederlagen für den Neu-A-Ligisten aus Aufenau. In vier Spielen kassierte das Team von Coach Efrem Semerab 21 Gegentore. Den Übungsleiter lässt dieses katastrophale Abschneiden kalt, da ihm einige Akteure nicht zu Verfügung standen: „Wir haben zur Zeit viele Urlauber und auch ein paar verletzte Spieler, wie beispielsweise Abwehrspezialist Florian Robbauer, der sich eine Platzwunde zuzog. Deshalb mussten wir mit einer gemischten Mannschaft antreten, bei der sogar einige Alt-Herren-Kicker mitmischten. Einige meiner Männer hatten auch Schichtdienst, so dass wir zeitweise nur mit zehn Leuten auf dem Platz standen“, so Semerab. Als Gradmesser für die anstehende A-Ligasaison sieht der Melitia-Coach die Stadtmeisterschaft nicht: „Das wird in der kommenden Spielzeit anders aussehen“, ist sich der Spielertrainer sicher. Mehr dazu am Dienstag, 27. Juli in der GNZ.
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