Langenselbold (re). Die Freiwillige Feuerwehr und das Deutsche Rote Kreuz Langenselbold veranstalteten am Samstag zusammen einen Übungstag.
Ein Motorflugzeug muss bei der Landung zwei Fußgängern ausweichen, die sich unerlaubt im Bereich der Landebahn des Langenselbolder Flugplatzes bewegen. Beim Ausweichmanöver werden die Fußgänger von der Propellermaschine erfasst. Die Maschine überschlägt sich, der Pilot wird aus der Maschine geschleudert und dabei schwer verletzt.
Ein Szenario das sich mit Sicherheit niemand vorstellen möchte aber durchaus möglich wäre. Dies war die Ausgangslage für eine von insgesamt drei realistischen Übungen, die an einem gemeinsamen Übungstag die Freiwillige Feuerwehr und Deutsche Rote Kreuz Langenselbold abarbeiteten. Dabei konnten die hohen Temperaturen von über 36 Grad die Einsatzkräfte von ihrem Vorhaben nicht abschrecken.
Nach einem gemeinsamen Frühstück in der Feuer- und Rettungswache Langenselbold wurden die Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst besetzt. Um die Übungsszenarien so realistisch wie möglich darstellen zu können, war das Team der Realistischen Unfalldarstellung aus Offenbach zu Gast. Mit Kunstblut und Schminke richtete es die Verletztendarsteller für die jeweiligen Situationen täuschend echt her.
Die erste Übung dieses sonnigen Tages war ein Verkehrsunfall bei dem angenommen wurde, dass ein Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen war und sich überschlagen hatte. Zwei der Insassen wurden dabei eingeklemmt, ausgetretener Kraftstoff entzündete sich auf den heißen Oberflächen des Fahrzeugs.
Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 6. Juli.
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