Wächtersbach (dl). Nicht nur sportliche Betätigung, sondern auch das soziale Umfeld eines Herzkranken sollen helfen, mit der unter Umständen einmal ausgestandenen Todesangst umzugehen. Deshalb ist es den Verantwortlichen der Herzsport-Abteilung des Turnvereins Wächtersbach wichtig, soziale Kontakte der Teilnehmer untereinander zu fördern. Übungsleiterin Monika Heil und der Ehrenvorsitzende des Vereins, Heinz Schöppner, freuten sich, so viele Herzsportler mit ihren Angehörigen zum Sommerfest im Musikgarten begrüßen zu können.
Jeden Mittwochnachmittag treffen sich die Herzsport-Gruppen in der Grundschulturnhalle in Wächtersbach. Die Teilnehmer kommen mittlerweile sogar aus Biebergemünd und Birstein und sind nicht nur Herz-, sondern auch Bluthochdruckpatienten. In der ersten Gruppe sind die weniger belastbaren, in der zweiten Gruppe die stabileren Sportler organisiert. Als ambulante Reha-Maßnahme anerkannt, bezuschussen beziehungsweise erstatten die Krankenkassen bei einer vorausgegangenen Erkrankung die Kosten. Im Anschluss an eine stationäre Reha-Maßnahme soll die Gesamtverfassung des Herzpatienten durch den Herzsport weiter stabilisiert werden.
Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 21. Juli.
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