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 Vor der Sitzung demonstrierten zahlreiche Freigerichter vor dem Rathaus
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Freigericht-Somborn. Die Freigerichter Gemeindevertreter haben am Freitag einstimmig für mehr Transparenz bei der Planung von Mobilfunkanlagen gesorgt. Künftig sollen Gemeindevertretung und Ortsbeirat in solchen Fällen zwingend zu hören sein. Außerdem wird ein Mobilfunk-Kataster im Internet veröffentlicht. Vor Beginn der Sitzung hatten vor dem Freigerichter Rathaus über 100 Bürger gegen die Mogeplanten Mobilfunkmasten in Neuses und Somborn demonstriert.
Einmütig wie selten zuvor entschieden die Freigerichter Gemeindevertreter vor zahlreichen Zuhörern über den gemeinsamen Antrag von SPD und UWG sowie über einen Änderungsantrag der CDU. In den Anträgen lehnen die Gemeindevertreter die beiden gepplanten Mobilfunkstandorte in Somborn und Neuses ab und fordern außerdem den Main-Kinzig-Kreis auf, die Genehmigungen für die Standorte in Somborn und Neuses zurück zu ziehen.
Für Somborn ist der Mobilfunkbetreiber O2 von der Gemeindevertretung aufgefordert worden, die Antenne an einem, weiter von der Wohnbebauung entfernten Hochspannungsmast anzubringen und nach Möglichkeit keinen weiteren Mast aufzustellen.
Für Neuses wird Vodafone laut Antrag aufgefordert, in Zusammenarbeit mit der Gemeinde nach einem Standort zu suchen, der die erhaltenswerte Landschaft Freigerichts nicht so eklatant verschandelt und den dort entlang führenden Europäischen Kulturweg zu einem „Unkulturweg“ macht. Zukünftig sollen laut CDU-Änderungsantrag außerdem bei allen Bauvorhaben im Außenbereich, seien es Mobilfunkmasten oder auch Windräder, Gemeindevertretung und Ortsbeirat zwingend zu hören sein.
Der zweite, einstimmig beschlossene Antrag der SPD sieht vor, ein Mobilfunkkataster aller geplanten und bestehenden Mobilfunkanlagen auf der Gemeinde-Internetseite zu veröffentlichen und regelmäßig zu aktualisieren.
Weiter lesen Sie in der GNZ vom 16. Dezember
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