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Gründau - 30.11.2008 16:39 Uhr
Konvoi von „Kinderzukunft“ und Round Table auf dem Weg nach Rumänien




Gründau-Lieblos (mk). Mit insgesamt neun kompletten Sattelschleppern, einem 7,5-Tonner, zwei Reisebussen und einem Begleitfahrzeug startete am vergangen Samstag früh vom Gelände der Firma Höffner in Lieblos der Hilfskonvoi von „Kinderzukunft“ (Rudolf-Walther-Stiftung) und Round Table Deutschland, um im Rahmen der Aktion „Weihnachtspäckchen für Kinder in Not“ insgesamt 33500 gesammelte Weihnachtspäckchen für notleidende Kinder nach Timisoara in Rumänien zu transportieren. Darüber hinaus ging ein Sattelzug mit rund 10 Tonnen Sachspenden, darunter Mobiliar für Schulen, Küchengeräte, Medikamente sowie orthopädische Hilfsmittel auf die Reise, die unter anderem dem Nachtasyl „Maria Stein“ in Petrosani zu gute kommen, dass im Jiu Valley, einer der ärmsten Region Rumäniens, obdachlosen Kindern Nahrung und Übernachtungsmöglichkeiten bietet.

Seit mehr als zehn Jahren werden in einer deutschlandweit durchgeführten Aktion Weihnachtsgeschenke für notleidende Kinder in Rumänien, Bosnien-Herzegowina, Serbien und dem Kosovo gesammelt und mit der Hilfe dutzender ehrenamtlicher Helfern in mehreren Konvois in die jeweiligen Länder gefahren. Vor Ort werden die Päckchen an bedürftige Kinder in Kinderheimen, Krankenhäusern, Schulen und Elendsvierteln verteilt. „Wir sind völlig überwältigt, wie viele Weihnachtspäckchen zusammen gekommen sind“, erklärte Tina Kaminski-Rasch, Sprecherin der „Kinderzukunft“. „Es ist schön zu erleben, wie viele Menschen das Herz am rechten Fleck haben und sich für Kinder in anderen Ländern einsetzen, die teilweise unter schauderlichen Bedingung leben müssen“. Für die meisten der Kinder sei das Päckchen aus Deutschland das einzige Weihnachtsgeschenk, erklärte sie.

Mehr: GNZ vom 1. Dezember.

 








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