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Bewährungsstrafen im Autohaus-Prozess

Zwei Angeklagte wegen Insolvenzverschleppung und Steuerhinterziehung verurteilt

07 Dez 2018 / 16:27 Uhr
    Hanau/Main-Kinzig-Kreis (nic). Im Verfahren gegen die beiden unter anderem wegen Insolvenzverschleppung, Steuerhinterziehung und Betrug angeklagten Geschäftsführer der Autohaus Fischer & Kutger GmbH & Co KG hat die Kammer unter dem Vorsitz von Landgerichtsvizepräsident Andreas Weiß für beide Angeklagte Bewährungsstrafen verhängt. Klaus-Dieter K. und Sebastian F. wurden zu jeweils einem Jahr und zehn Monaten verurteilt und müssen darüber hinaus jeweils eine Geldstrafe von 100 000 Euro zahlen.

    Das Unternehmen mit Stammsitz in Bruchköbel und Niederlassungen in Maintal und Nidderau hatte Anfang 2012 Insolvenz angemeldet, den beiden Geschäftsführern war jedoch sehr viel früher klar, dass ihre Firma zahlungsunfähig ist. Ungeachtet dessen schafften sie zur Insolvenzmasse gehörende Mittel beiseite und machten bewusst falsche Angaben zur wirtschaftlichen Situation des Unternehmens, um sich über Kredite zusätzliche finanzielle Mittel zu verschaffen.

    Mehr lesen Sie in der GNZ vom 8. Dezember.

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