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Grenzenlos, virtuos, grandios

Herbert-Pixner-Projekt entführt in ungeahnte Klangwelten der Alpen

27 Aug 2018 / 21:03 Uhr
Hanau (erd). Mainstream, Gassenhauer, Bestseller – Musik kann vieles sein. Doch so richtig spannend sind die Geheimtipps. Das Herbert-Pixner-Projekt aus Südtirol ist so einer – und was für einer. Was die vier Musiker um Herbert Pixner ins Hanauer Amphitheater zauberten, sprengte alle musikalischen Grenzen, war virtuos auf höchstem Niveau und in seiner Gänze schlicht grandios.

Auch Konzertveranstalter haben Träume und Wünsche. Der von Dirk Eisermann von Shooter Promotions begann nachts um halb Vier. „In einem Anfall von seniler Bettflucht“ sei er zu nachtschlafener Zeit vor dem Fernseher gelandet und habe eine Reportage gesehen, bei ein Mann mit einem roten Triumph Spitfire durch die Berge fährt. Und dazu erklang eine Musik, die ihn sofort in ihren Bann zog.

Das Ergebnis Eisermanns schlafloser Nacht erlebten am Sonntagabend etwa 1000 restlos begeisterte Zuhörer im Hanauer Amphitheater, als das Herbert-Pixner-Projekt die Tür in eine völlig neue Klangwelt aufstieß. Wenn das Gehörte in eine Schublade gequetscht werden muss, dann in Weltmusik – und in der ist fast alles möglich. Herbert Pixner nimmt das Beste aus verschiedenen Genres: etwas Volksmusik aus seiner Heimat Südtirol, ein Brise Bossa, ein wenig Blues, je ein Schuss Walzer, Polka und Tango, ein Quäntchen Jazz, würzen mit Rock, und heraus kommt etwas bislang Ungehörtes, ja Unerhörtes – so haben sie Alpen noch nie geklungen.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 28. August.

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