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Überstandenes Abwahlverfahren als Motivation

Steinaus Bürgermeister Malte Jörg Uffeln will 2020 wieder kandidieren

20 Aug 2018 / 16:15 Uhr
Steinau (re/pfz). Trotz einiger Widrigkeiten in seiner ersten Amtszeit will Steinaus Bürgermeister Malte Jörg Uffeln auch bei der Wahl im Jahr 2020 kandidieren. Dies hat der Rathauschef nun mitgeteilt. Das überstandene Abwahlverfahren sieht Uffeln als klare Botschaft für seine Person.

Der Parteilose hatte sich 2014 in der Stichwahl gegen SPD-Kandidat Alexander Link mit 59,2 Prozent der Stimmen durchgesetzt. Uffeln ist seit dem 1. August 2014 Bürgermeister der Brüder-Grimm-Stadt. Er schrieb allerdings im vergangenen Jahr negative Schlagzeilen mit seiner höchst umstrittenen Widmung in einem Buch über Hitlers Sekretär Bormann, das er seinem damaligen Hauptamtsleiter schenkte. In der Folge musste er sich gegen Nazi-Vorwürfe wehren. Der Vorgang veranlasste die Stadtverordneten, ein Abwahlverfahren gegen den Rathauschef einzuleiten. Zudem musste er sich bei der Kommunalaufsicht verantworten, auch die Staatsanwaltschaft ermittelte, stellte das Prüfverfahren allerdings ein. Die Kommunalaufsicht verhängte ein Bußgeld in Höhe von 1000 Euro, allerdings nicht wegen der Widmung, sondern wegen Uffelns Vortragstätigkeiten. Der Bürgerentscheid zu Uffelns Abwahl verlief erfreulich für den Rathauschef. 66,6 Prozent der Wähler stellten sich hinter den Amtsinhaber und entschieden sich somit für seinen Verbleib auf dem Chefsessel. „4102 Stimmen bei dem Abwahlverfahren sind mir eine Verpflichtung“, so Uffeln.

Mehr dazu in der GNZ vom 21. August.

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