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Ein Jahr vergangen, keinen Schritt weiter

Plan zur Neugestaltung des Salinenplatzes löst nicht gerade Euphorie aus

12 Sep 2018 / 15:56 Uhr
Bad Orb (in). „Wenn wir im Frühjahr 2018 anfangen, könnte der Salinenplatz im September fertig sein“ – diese Aussicht eröffnete Landschaftsarchitekt Ralf Habermann am Mittwoch, 6. September 2017, als er im Verkehrsausschuss die Pläne für das Areal im Zentrum der Kurstadt vorstellte. Geschehen ist bekanntlich bislang nichts. Doch am Montag war Habermann erneut Gast in einer Ausschusssitzung in Bad Orb – um die Pläne, die seit einem Jahr in der Schublade ruhen, erneut vorzustellen. Mit einer Abweichung: Den künftigen Standort der Toilettenanlage, der vor einem Jahr die Diskussion dominierte, klammerte Habermann aus.

Ralf Habermann vom Frankfurter Planungsbüro „Götte Landschaftsarchitekten“ skizzierte den Ausschussmitgliedern die Grundzüge der Planungen. Das zentrale Element seines Entwurfs ist – passend zur Kurstadt – Wasser. Bei den Planungen legte das Büro das historisch gewachsene Stadtbild zugrunde. Anregungen für die Gestaltung schöpfte der Planer aus dem Salinenmodell, das im Heimatmuseum zu sehen ist.

Habermann ließ kleinen Zweifel daran, dass eine Sanierung des Platzes überfällig ist. Denn das Areal wurde vor 60 Jahren zuletzt aufgehübscht – zahlreiche Elemente, wie die Brunnen auf dem Platz, sind mittlerweile entfernt worden, weil sie baufällig waren. Der Bodenbelag ist mehr als desolat und hat bereits zu vielen Unfällen geführt. Die Fachleute gehen davon aus, dass öffentliche Plätze zwischen 30 und 50 Jahre lang „halten“. Das funktioniert natürlich nur, wenn entsprechend haltbare Materialien zum Einsatz kommen.

Mehr in der GNZ vom 13. September.

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