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„Es ist Kerb im Land“

Bad Orber Kirchweihfest wird mit jahrhundertelanger Tradition gefeiert

26 Aug 2018 / 17:08 Uhr
Bad Orb (ez). Die Bad Orber Kirchweihfeiern lassen sich mehrere Jahrhunderte zurückverfolgen. Bereits 1460 hatte der Mainzer Erzbischof Dieter von Isenburg der Stadt Bad Orb gestattet, jeden Samstag einen Wochenmarkt halten zu dürfen. Später kamen die zwei großen Jahrmärkte vor Ostern und zu Kirchweih hinzu. Seit Jahrhunderten wird die Orber Kerb am letzten Sonntag im August begangen. In verschiedenen Chroniken ist festgehalten, dass das Orber Kirchweihfest am Sonntag nach Bartholomäus zu feiern sei. Das ist natürlich auch 2018 der Fall; denn Tradition wird gerade bei der „Orber Kerb“ groß geschrieben.

Und so beginnt die Kirchweih mit einem Festgottesdienst im ältesten Bad Orber Gotteshaus, der St. Martins-Kirche, deren Ursprünge auf eine romanische Burgkapelle zurückgeführt werden. Der Bau des größeren Hauses wird auf die Mitte des 14. Jahrhunderts datiert. In der Pfarrkirche erklang zu Beginn der Messe „Ein Haus voll Glorie schauet“, ein Lied, das für die Orber das Kerblied schlechthin ist. Musikalisch begleiteten der Musikverein unter der Leitung von Alfons Stock und Michael Auerbach an der Orgel den Gottesdienst. Gemeinsam mit Pfarrer Stefan Kümpel zelebrierten die Pfarrer Emil Schwertner und Winfried Siebert sowie der „mitarbeitende Priester“ Pater Aloysious Placian die Messe. Wie auch in den vergangenen Jahren trug Bürgermeister Roland Weiß eine Lesung vor.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 27. August.

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