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Den Rettern das Leben erleichtern

Bürgermeisterkandidat Frank Kleespies will Hilfsorganisationen unterstützen

02 Apr 2018 / 19:13 Uhr
Bad Soden-Salmünster (pfz). Das Wasser im Stausee bei Ahl ist noch bitterkalt. Frank Kleespies streift sich dennoch den Taucheranzug über. Ein ungewöhnliches Outfit für das Gespräch mit der GNZ. Aber es hat einen Hintergrund, dass der parteiunabhängige Bürgermeisterkandidat auch eine Sauerstoffflasche auf dem Rücken trägt. Er will deutlich machen, dass er ein Augenmerk auf die Hilfsorganisationen legen wird, sollte er die Wahl am 15. April gewinnen. Um das zu unterstreichen, will der Rettungsschwimmer das Gespräch unter Wasser führen. An seiner Tauchermaske ist ein Kabel angeschlossen, seine Stimme ist, wenn auch manchmal schwer verständlich, am Ufer über die angeschlossenen Kopfhörer zu vernehmen. „Die Luft hier unten ist sehr gut“, scherzt Kleespies, bevor er auf sein eigentliches Anliegen zu sprechen kommt: den Rettern das Leben zu erleichtern.

Der 49-Jährige ist selbst seit mehr als zehn Jahren bei der Wasserwacht und weiß, dass Vereine und Verbände immer mehr Auflagen bekommen und mit einigen bürokratischen Hürden zu kämpfen haben. „Der Aufwand nimmt immer weiter zu“, sagt Kleespies. Und das demotiviere die Ehrenamtlichen, die das ja immerhin in ihrer Freizeit stemmen müssten. „Deswegen muss die Stadt die Menschen bei den formalen Dingen unbedingt unterstützen.“

Mehr lesen Sie in der GNZ vom 3. April.

Die GNZ hat die Kandidaten für das Bürgermeisteramt in Bad Soden-Salmünster für ein letztes Gespräch vor der Wahl darum gebeten, sich einen Punkt des jeweiligen Wahlprogramms auszusuchen, um diesen näher zu beleuchten. Texte zu den Gesprächen mit den weiteren Bewerbern folgen in alphabetischer Reihenfolge.

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