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Kinderbude stößt an ihre Grenzen

Elternverein „Betreute Grundschule“ kritisiert mangelnde Unterstützung

16 Aug 2018 / 18:33 Uhr
Bad Soden-Salmünster (kel). 208 Grundschulen haben hessenweit einen „Pakt für den Nachmittag“ geschlossen und bieten mit Unterstützung des Kultusministerium von 7.30 bis 17 Uhr ein verlässliches Bildungs- und Betreuungsangebot an. Die Henry-Harnischfeger-Schule ist nicht dabei.

Dies bemängelt der Vorstand des Elternvereins „Betreute Grundschule Salmünster“. Der eingetragene Verein organisiert seit nun mehr 20 Jahren in Selbstverwaltung die Betreuung der Grundschüler. „Wir sind keine schulische Einrichtung und stoßen inzwischen an unsere Grenzen. Wir finden niemanden, der Verantwortung im Vorstand übernehmen will“, berichteten Barbara Paul und Gabriele Reichel, deren Kinder schon lange nicht mehr in die Grundschule der Henry-Harnischfeger-Schule gehen. Weder im Elternverein selbst noch bei der Schulleitung finden der Vorstand ausreichend Unterstützung. „Von der Gewinn- und Verlust-Rechnung bis zur Mahnung bleibt alles an uns hängen, obwohl die alte Schulleitung zugesichert hat, Verwaltungsaufgaben zu übernehmen. Wie in der Vergangenheit häufiger geschehen, ist die Leitung vakant“, umschreibt Vorsitzende Barbara Paul die Situation und will bei der Stadtverwaltung vorsprechen.

Marlies Reinhart ist fest angestellt und betreut täglich von 8 bis 16 Uhr rund 70 Grundschüler.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 17. August.

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