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Neue Wege für die Zukunft

Abschluss des Modellvorhabens „Vitale Treffpunkte“ in Birstein und Brachttal

04 Dez 2018 / 21:37 Uhr
Birstein (erd). Das Modellvorhaben „Vitale Treffpunkte“ in Birstein und Brachttal ist abgeschlossen. Nun geht es an die Umsetzung der von den Bürgern unter Steuerung von Spessart regional erarbeiteten Ergebnisse umzusetzen. In Birstein befassen sich in dieser Woche bereits die Ausschüsse mit der Umgestaltung der Dorfgemeinschaftshäuser in Mauswinkel und Kirchbracht.

Vitale Treffpunkte sollen die Gemeinden haben. Orte, an denen sich die Menschen wohlfühlen, Häuser, die Vereine gerne nutzen. Sie sollen von Leben erfüllt sein, denn genau dafür sind so einst gebaut worden.

Deshalb sind in dem Modellvorhaben alle Gemeinschaftshäuser der Gemeinden Birstein und Brachttal auf den Prüfstand gestellt worden. Ist-Aufnahme, Kosten, Auslastung – einfach alles wurde beleuchtet, wie Sabine Jennert erläuterte, die sich zusammen mit Elisabeth Appel-Kummer um das Projekt kümmerte. Die Veranstaltung moderierte Rainer Schreiber. Der Jossgrunder Bürgermeister ist Verbandsvorsitzender von Spessart regional.

Bürgermeister Wolfgang Gottlieb stellte die Ergebnisse aus Birstein und das daraus resultierende Projekt vor. Die Häuser sind mehr oder weniger funktional, Ausreißer gibt es kaum. Doch das Potenzial, neue Vitale Treffpunkte zu gestalten, bot vor allem KirchMausHausen, die drei Dörfer Kirchbracht, Mauswinkel und Illnhausen. „Aus 5 mach 2“ lautete die Devise. Und in KirchMausHausen wurde schnell deutlich, dass sie mit zwei neuen und funktionalen Häusern besser aufgestellt sind, als mit fünf weniger funktionalen Gebäuden, auch wenn man irgendwie an diesen hängt.

Das beginnt mit den Dorfgemeinschaftshäusern. Das Bürgerhaus Mauswinkel stammt auis den frühen 1970er Jahren und das sieht man ihm auch an. Und in Kirchbracht ist es nicht besser. Zufrieden sein kann niemand so recht. In Illnhausen trifft man sich im Feuerwehrhaus. Oder in einer der beiden Gaststätten. Und dann die Feuerwehrhäuser. Drei Feuerwehr auf engstem Raum für etwa 620 Einwohner. Das macht wenig Sinn, vor allem wenn man auf die Tagesalarmsicherheit blickt.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 5. Dezember.

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