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Früh, zügig und einstimmig

Brachttaler Haushalt 2019 nach gelungener Vorbereitung beschlossen

20 Nov 2018 / 19:34 Uhr
Brachttal (erd). Noch nie zuvor ist ein Brachttaler Haushalt so reibungslos beschlossen worden, als der für das kommende Jahr 2019. Das lag zum einen an der perfekten Vorbereitung und zum anderen am Willen der Gemeindevertreter, die Finanzen der Gemeinde wieder in geordnete Bahnen zu bringen. So erfolgte ein einstimmiger Beschluss.

Bürgermeister Wolfram Zimmer erläuterte die Änderungen, die vom Haupt-, Finanz- und Bauausschuss empfohlen oder durch Aktualisierung der Planzahlen aus dem Kommunalen Finanzausgleich notwendig wurde. So sind die Pachteinnahmen von 3000 auf 7000 Euro erhöht worden, für „Jung kauft Alt“ stehen nun 6000 Euro mehr zur Verfügung, die Zinserträge erhöhen sich um 13 000 Euro, während die Verzinsung des Anlagekapitals von 6 auf 4 Prozent gesenkt wurde. Die gesunkene Einkommenssteuer reißt ein Loch in Höhe von 174 500 Euro, was die Schlüsselzuweisung letztlich nach drei Planzahländerungen mit 171 000 fast kompensieren kann. Negativ schlagen in der Auswirkung Umsatzsteuer mit 4000 Euro, Kreisumlage mit rund 22 000 Euro, Schulumlage mit 9 000 Euro und die Umlage für den Abwasserverband mit 29 500 Euro ins Kontor. So ergaben sich ein Fehlbeträge von 73 0ß0 Euro im Ergebnishaushalts und 118 000 Euro im Finanzhaushalts, die es auszugleichen galt. Dazu wurden um 50 000 Euro höhere Einnahmen bei der Gewerbesteuer kalkuliert, die Ausgaben bei der Eigenkontrollverordnung um 50 000 Euro reduziert, weil noch 110 000 Euro aus den Vorjahren zur Verfügung stehen, 8500 Euro bei der Straßenbeleuchtung und 30 000 Euro bei der Digitalisierung der Abwasserkanäle eingespart. Hinzu kommen Investitionspauschalen und eine Anpassung der Gebührenausgleichsrücklage. Dadurch wird aus dem Fehlbetrag ein Jahresergebnis von 129 000 Euro und ein Finanzmittelbestand von rund 125 000 Euro. Die Gemeinde erreicht damit 73,7 Prozent des gesetzlich geforderten Zahlungsmittelbestands. Die Änderungen wurden in drei Blöcken jeweils einstimmig beschlossen.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 21. November.

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