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Giovanni Puntos Flucht

Laterna Musica: Klassisches Konzert der Grundschule

12 Mrz 2018 / 19:42 Uhr
Brachttal (re). Das Jahr 1777: Traurig betritt Giovanni Punto die Bühne. Der berühmte Hornvirtuos und Leibeigene des Grafen Thun in Böhmen ist unglücklich. Er wollte schon einmal fliehen, um seinem Schicksal zu entkommen. Doch den Fängen des Grafen kann man nicht entkommen und er wird wieder gefangen genommen. So beginnt ein klassisches Konzert von Laterna Musica in der Grundschule Brachttal.

Unverhofft kommt ihm der Hofnarr Pepa zu Hilfe, der einen Heißluftballon aus Stoffresten zusammengeflickt hat. Ein erneuter Lichtblick für Giovanni. Ohne Wind aber fliegt auch kein Heißluftballon. Nur mit der Hilfe der Kinder können sie in die Lüfte steigen. Doch nicht wie gewünscht in Wien, landen sie in unzivilisierten Gefilden. Auch eine ungewollte Reise auf dem Meer müssen sie mit ihrem Heißluftballon überstehen. Durch die Hilfe der Kinder, die zu Werken von Wolfgang Amadeus Mozart und Marin Marais tanzen oder diese mit Orffschen Instrumenten oder bloßen Körperinstrumenten begleiten, schaffen sie es zum Schluss doch noch nach Wien und sind überglücklich. Bei der Reise um die halbe Welt unternehmen die Kinder zusammen mit Giovanni und Pepa auch eine geschichtliche Reise des Horns. Sie lernen Kuh-, Widder-, Steinbock-, Muschel- und Bambushörner, Didgeridoo und Birkenhorn kennen, um am Ende mit Hilfe des Alp- und Gartenschlauchhorns dem Geheimnis des Jagd- und Waldhorns auf die Spur zu kommen. Aber das Schönste für die Kinder war, das sie zum Schluss auf dem Alphorn blasen durften. Nicht das erste Mal wurden die Kinder der Grundschule Brachttal für ihre Begeisterungsfähigkeit, Konzentration und Durchhaltevermögen gelobt.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 13. März.

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