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Eine Brücke als Alpha und als Omega

Bahnübergang Hailer-Meerholz: Stadtverordnete fällen Entscheidung

08 Nov 2018 / 18:14 Uhr
Gelnhausen (mb). Nach monatelangen Diskussionen, gefolgt von Monaten des Stillstands, ist am Mittwochabend eine Entscheidung zum Bahnübergang Hailer-Meerholz gefallen: Die Stadtverordnetenversammlung hat mit den Stimmen von SPD, CDU und FDP den Bau einer Omega-Brücke beschlossen, die künftig die Kreisstraße 904 über die Schienen führen soll. Damit wendete das Parlament eine zuletzt drohende Streichung der Querung ab. Kritik an dieser Entscheidung kam von den „Bürgern für Gelnhausen“ und den Grünen.

SPD, CDU und FDP hatten zunächst einen gemeinsamen Antrag gestellt, in dem sie sich gegen eine ersatzlose Streichung des Bahnübergangs einsetzen (GNZ vom Samstag). Am Mittwoch kam eine nicht ganz unwesentliche Ergänzung hinzu: Die drei Fraktionen sprachen sich für die ursprünglich geplante Omega-Brücke und damit gegen eine Unterführung aus. Diese offene Frage hatte über Wochen und Monate für hitzige und emotionale Diskussionen in Hailer und Meerholz gesorgt; nicht zuletzt zwischen den Lagern zwei Bürgerinitiativen, die sich diametral gegenüberstanden.

Grundlage für den gemeinsamen Antrag war eine schematische Übersicht mit der Bewertung aller Querungsmöglichkeiten. Diese Matrix hatte die Kommission K 904 gemeinsam mit einem Planungsbüro erarbeitet und in der vergangenen Woche fertiggestellt. Der FDP-Parteivorsitzende Kolja Saß verwies auf die Dringlichkeit in dieser Angelegenheit: „Wenn wir als weiter prüfen und prüfen, wird der Bahnübergang dichtgemacht.“ Nach Abwägung aller Fakten sei die Omega-Brücke die beste Variante, warb er um Zustimmung für den Antrag.

Mehr lesen Sie in der GNZ vom 9. November.

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