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Eine eigene Mini-Molkerei

Alexander Huck belegt beim Bundeswettbewerb „Echt Kuh-l!“ den dritten Platz

11 Jul 2018 / 17:07 Uhr
Gelnhausen-Roth (jad). Wo kommt die Milch her, die wir im Supermarkt kaufen? Welche Tiere geben überhaupt Milch? Woraus besteht sie? Und welche Produkte werden alles daraus gemacht? Diesen Fragen hat sich der neunjährige Alexander Huck beim bundesweiten Schülerwettbewerb „Echt Kuh-l!“ gestellt, eine eigene Mini-Molkerei gebastelt und dabei den dritten Platz belegt. Außer einem echt „kuhlen“ T-Shirt hat er ein Preisgeld in Höhe von 50 Euro, eine bronzefarbene Kuh-Statue und weitere Spielereien in einem Überraschungspaket für seine Leistung gewonnen.

Wenn Alexander Huck etwas wirklich gerne macht, dann ist es experimentieren oder am Computer seine eigene Software programmieren. Und das mit gerade einmal neun Jahren. „Ich bin schon ein Computerfreak“, sagt der Junge mit einem schelmischen Grinsen. Irgendwann möchte er unbedingt Mitglied im Chaos-Computer-Club werden. Doch bis er dafür alt genug ist, widmet er sich in seiner Freizeit gerne neuen Themen, die er recherchieren und aufbereiten kann. So ist er auch auf den bundesweiten Wettbewerb „Echt Kuh-l!“ des Ministeriums für Ernährung und Landwirtschaft gekommen.

„Alexander war mit seinen anderen Projekten fertig und wollte gerne etwas Neues ausprobieren. Erst dachte er daran, etwas mit Robotern zu machen, aber ich wollte dann doch lieber, dass er mal was nicht am Computer macht“, berichtet seine Mutter Ludivina Huck. Am besten sollte es auch etwas für seine schulischen Leistungen bringen. Im Internet klickt sie sich durch, bis sie auf den jährlich stattfindenden Wettbewerb aufmerksam wird. Im Mittelpunkt steht diesmal das Thema „Milch – vom Gras ins Glas“. „Meine Mama hat mir dann die Seite gezeigt und ich fand das spannend“, sagt Alexander, der auf die Herzbergschule in Roth geht. Eigentlich nehmen an „Echt Kuh-l!“ nur Gruppen oder Schulklassen teil, doch Alexander wollte unbedingt seinen Beitrag leisten – auch als Einzelperson.

Mehr lesen Sie in der GNZ vom 12. Juli.

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