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Papua-Museum in Meerholz vor diplomatischem Status

Indonesischer Minister will europäisches Zentrum schaffen

05 Sep 2018 / 16:22 Uhr
Gelnhausen-Meerholz (jol). Über hohen Besuch hat sich das Papua-Museum und dessen Gründer Dr. Werner Weiglein am Sonntag freuen können. Mit Professor Dr. Muhadjir Effendy machte zum zweitem Mal ein Bildungs- und Kulturminister der Republik Indonesien in Meerholz Station. Der Besucher war begeistert davon, dass große Teile der indonesischen Kultur im Museum zu finden sind, und kündigte eine engere Zusammenarbeit in Form eines europäischen Zentrums an.

Weiglein ist seit den 90er-Jahren auf der östlichsten Insel Papua-Neuguineas aktiv, die zur Hälfte zu Indonesien gehört. Er begann mit Expeditionen für Touristen in die unwegsame Wildnis und ist derzeit dabei, ein zweites Ressort aufzubauen. Die Kulturen Ozeaniens begeistern den Gelnhäuser Mediziner schon seit fast 40 Jahren. Durch das kulturelle Interesse entstand auch das Papua-Museum in Meerholz, das 2015 vom damaligen Bildungsminister Dr. Anies Baswedan eröffnet wurde. Drei Jahre später besuchte am Wochenende dessen Nachfolger Professor Dr. Muhadijr Effendy bei einem zweitägigen Besuch in Deutschland die Ausstellung mit mehr als 800 Exponaten.

In ausführlichen Gesprächen vermittelte Minister Effendy dem Gastgeber, dass der aktuelle Status des Museums als Informationszentrum der hohen Qualität nicht gerecht werde. Deshalb regte er an, dem Gelände einen diplomatischen Status zu gewähren.

Mehr dazu lesen Sie am Donnerstag, 6. September, in der GNZ.

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