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Kaufanfrage der Angler abgelehnt

Dorfweiher: HSGB prüft Widerspruch der IG

13 Mrz 2018 / 18:00 Uhr
Hasselroth-Neuenhaßlau (ml/ re). Die Gemeinde Hasselroth hat das Kaufangebot des Angelsportvereins für das Gelände des Dorfweihers in Neuenhaßlau bereits Ende Februar abgelehnt. Über den Beschluss des Gemeindevorstands ist der Verein jüngst in einer Mitteilung des Bauamts unterrichtet worden. Bürgermeister Uwe Scharf bestätigte den Vorgang erst gestern auf Anfrage der GNZ offiziell. Scharf begründete die Entscheidung vorrangig damit, dass das zentral liegende Areal im Bebauungsplan als öffentliche Grünfläche ausgewiesen ist und daher in kommunaler Hand verbleiben soll. Außerdem verweist er auf laufende gerichtliche Auseinandersetzungen mit den Anglern. Dies stößt bei jenen auf großes Unverständnis. Derweil prüft der Hessische Städte- und Gemeindebund (HSGB) den kürzlich eingereichten Widerspruch der Interessengemeinschaft (IG) „Rettet den Dorfweiher!“ gegen die mit großer Mehrheit beschlossene Nichtzulassung des Bürgerbegehrens.

Wie Bürgermeister Uwe Scharf (parteilos) im Gespräch mit der GNZ erläuterte, werden die Hasselrother Gemeindevertreter nach Abschluss der juristischen Prüfung beim HSGB, der die Gemeinde erneut berät, über den Widerspruch der IG zum Bürgerbegehren entscheiden. Frühestens dürfte dies bei der nächsten regulären Sitzung am Donnerstag, 19. April, der Fall sein. Falls das Parlament dann erneut keine Zulässigkeit des Begehrens feststellt, dürfte die IG, wie angekündigt, den Klageweg vor dem Verwaltungsgericht Frankfurt einschlagen, um doch noch einen Bürgerentscheid über die Zukunft des Dorfweihers zu erzwingen. Um weitere Anwaltskosten zu decken, hat sie im Internet auf der Plattform Leetchi einen Spendenaufruf für insgesamt 1 000 Euro gestartet. Bereits mehr als die Hälfte der Summe ist anscheinend zusammen gekommen.

Mehr in der GNZ vom Mittwoch, 14. März.

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