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Willi will nicht

Viktoria-Tag: Standplatz des Schafs sorgt für Entscheidung

12 Jun 2018 / 16:34 Uhr
Hasselroth-Neuenhaßlau (hjh). Wer immer auch auf eine schnelle „Entladung“ des Schafs Willi bei dem Viktoria-Schafschiss gehofft hatte, der sah sich getäuscht. Beim fünften Schafschiss der Neuenhaßlauer Fußballer brachte das Verhalten des Schafes die zahlreichen Zuschauer nicht nur wegen der tropischen Temperaturen gehörig ins Schwitzen.

Hauptdarsteller Heidschnucke „Willi“ war in Begleitung seines Nachwuchses, dem Lämmchen „Maja“, pünktlich mit seiner Züchterin auf dem mit 400 Feldern abgestreuten Sportplatz der Viktoria zum Dienstantritt erschienen. Seine Aufgabe war eigentlich nur, ein großes Geschäft zu verrichten – ein Augenblick, auf den zahlreiche Zuschauer schauten. Vor allem jene, die auf das Feld gewettet hatten, in welches Schaf „Willi“ sein Hinterlassenschaft abgeben würde, warteten gespannt.

Offenbar schlug dem Tier dieses große öffentliche Interesse jedoch gehörig auf den Magen, denn trotz ständiger Nahrungsaufnahme wollte er das Gefressene nicht ausscheiden. So kam es, dass nach den für einen solchen Fall exakt ausgearbeiteten Regeln, derjenige als Sieger festgestellt wird, auf dessen Feld das Schaf steht. Nach genau 35 Minuten ermittelte die Jury, bestehend aus den beiden Schiedsrichtern Jan Bierwerth und Ruben Carrasco, den Inhaber des Feldes P 15 als Sieger.

Mehr erfahren Sie in der GNZ vom 13. Juni.

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