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„Die Leidtragenden sind die Kinder“

Stadtelternbeirat lehnt geplante Erhöhung der Hort-Gebühren ab

04 Dez 2018 / 17:22 Uhr
Langenselbold (mab). Ab 2019 sollen die Hort-Gebühren in Langenselbold um 12 Prozent steigen. Damit trifft die Haushaltssanierung jetzt auch die Eltern von Schulkindern. Widerstand kommt vom Stadtelternbeirat. „Vor allem berufstätige Eltern zahlen doppelt, da sie ohnehin von der Grundsteuererhöhung betroffen sind“, meint Jessica Brunner, seit zwei Jahren Vorsitzende des Gremiums. Die heutige Diskussion im Haupt- und Finanzausschuss, bei dem die Mitglieder über die Änderung der Gebührensatzung beraten, verfolgt sie deshalb mit Spannung.

Um die Stadt nach den massiven Gewerbesteuerrückzahlungen an das Unternehmen Thermo Fisher finanziell wieder auf eine solide Basis zu stellen, haben sich die Stadtverordneten im Juni auf einen Konsolidierungspfad geeinigt. Der sieht im Bereich der Hort-Betreuung jährliche Mehreinnahmen in Höhe von 30 000 Euro vor, was einer Erhöhung der Benutzungsgebühren um 12 Prozent entspricht. Die Änderung, die Teil des Haushaltsentwurfs für 2019 ist, soll zum 1. Januar in Kraft treten. Am kommenden Montag fällt die endgültige Entscheidung im Stadtparlament. Jetzt hofft der Stadtelternbeirat, dass die Mitglieder im Haupt- und Finanzausschuss heute Abend eine Möglichkeit finden, um den Schritt noch abzuwenden.

Mehr in der GNZ vom 5. Dezember.

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