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Em Schtoawäägk vo Sälwed

„Erzähl mal wie es früher war“-Nachmittag mit vielen Beiträgen

25 Nov 2018 / 14:11 Uhr
Langenselbold (kno). „Ich lerne immer sehr viel Neues über Langenselbold“, sagte Bibliothekarin Christiane Halsch und begrüßte die zahlreichen Gäste zum „Erzähl mal wie es früher war“-Seniorennachmittag am vergangenen Mittwochnachmittag. Alle Stühle im großen Eingangsbereich des Langenselbolder Heimatmuseums waren erneut bis auf den letzten Platz besetzt. Die Organisatoren hatten zu dem geselligen Nachmittag unter dem Motto „Die Geschäfte im Steinweg“ eingeladen. „Wir freuen uns sehr, dass dieses Angebot so gut angenommen wird und sich alle so rege beteiligen. Gerade ich als Zugezogene kann hier einiges lernen und es gibt immer wieder interessante Geschichten zu hören“, betonte Christiane Halsch.

„Woam mer mool doarsch Sälwed (Selbold) gieht, on doo die Geschäftswelt sieht, suu koam mer nur en Schtoawägk (Steinweg) loowe, dann schtadistisch schtieht der oowe“, trug Betty Richter vor. Bekannt für ihre kreativen Beiträge, hatte sie, passend zum Thema, das Gedicht „Der Steinweg von Selbold“, oder auch „De Schtoawäägk vo Sälwed“ verfasst. Darin hatte sie viele Informationen zu den damals in Langenselbold ansässigen Geschäften verarbeitet, die sie noch aus eigener Erinnerung kannte: „Em Schtoawäg es rääscht vill veträäre, on’s wimmelt nur vier laurer Läre: Nimmt mer’n Ooofang oawwer’s Enn, Doo es suu ziemlich alles drenn“, erklärte sie den Zuhörern. Gekonnt trug die Verfasserin 22 Ferse auf Selbolder Platt vor.

Mehr erfahren Sie in der GNZ vom 26. November.

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