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Verpachtung des Kinzigsees gefordert

Neue „Bürgerinitiative Selbold“ startet Unterschriftenaktion

05 Jul 2018 / 20:40 Uhr
Langenselbold (re). Die am vergangenen Wochenende gegründete „Bürgerinitiative Selbold“ (BIS) spricht sich fürs Sparen statt für Steuererhöhungen aus. Ziel ist ein Bürgerbergeren zur Haushaltskonsolidierung. Die wichtigste Forderung: Die Verpachtung des Kinzigsees. Eine Entscheidung soll noch vor den nächsten Haushaltsberatungen des Stadtparlament im Oktober fallen.

Die neue Bürgerinitiative reagiert auf die neuen Hebesätze und den Nachtragshaushalt, die das Stadtparlament im Juni beschlossen hat und mit deren Hilfe die Stadt bis 2022 wieder einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen soll. Notwendig waren die schmerzhaften Beschlüsse durch die fälligen Gewerbesteuerrückzahlungen in Höhe von mehr als 19 Millionen Euro an das Unternehmen Thermo Fisher geworden. In der Sitzung hatte FDP-Chef Christoph Sack ein mögliches Bürgerbegehren in Aussicht gestellt, dass die Verpachtung des Kinzigsees zu Ziel habe. Dabei hatte er betont, dass zahlreiche Bürger einen solchen Schritt begrüßen würden.

Ähnlich sehen dies die Vertreter der neuen Initiative: „Wir haben die Stimmung in der Langenselbolder Bevölkerung richtig gedeutet und konnten bereits am vergangenen Wochenende im Rahmen unserer ersten Sitzung nicht nur intensiv über die Steuererhöhungen in Langenselbold und deren Folgen diskutieren, sondern erfolgreich unsere neue Bürgerinitiative gründen,“ heißt es in einer Presseerklärung.

Mehr in der GNZ vom 6. Juli.

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