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Grünen nutzen Gunst der Stunde

Parlament stimmt der Teilnahme an „Main-Kinzig-Kreis blüht“ zu

26 Apr 2018 / 17:33 Uhr
Linsengericht (mjk). Linsengericht wird grüner. Und dank der Grünen möglicherweise sogar frei von Pestiziden auf gemeindlichen Grundstücken. Mit Hilfe des Kooperationspartners SPD ist ein BGL-Antrag zum Beitritt am Naturschutzprogramm „Main-Kinzig-Kreis blüht“ um eine „kleine Zuspitzung“, wie Klaus Böttcher den Ergänzungsantrag der Grünen beschrieb, erweitert worden. Damit meinte er, dass die Gemeinde kein Glyphosat, keine Herbi- und keine Insektizide mehr einsetzen soll. Auch Pächter oder Mieter gemeindlicher Grundstücke sollen ab sofort auf die Pestizide verzichten, wobei bei landwirtschaftlich genutzten Flächen eine Übergangszeit von fünf Jahren gilt. Und obwohl die Opposition aus CDU und BGL die „Ergänzung“ kritisierten, stimmten sie am Ende geschlossen zu.

Dabei wollte die BGL nur, dass Linsengericht dem Förderprogramm „Main-Kinzig-Kreis blüht“ beitritt. Seit 2015 unterstützt der Kreis mit dem Projekt Städte und Gemeinden beim Erhalt der Artenvielfalt, indem Mitarbeiter Weiterbildungen zum Artenschutz besuchen können oder biologisch bepflanzte Flächen ausgewiesen und betreut werden.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom Freitag, 27. April.

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