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Alltag in der ambulanten Pflege

Stationsleiterin Lydia Straub ist für den DRK-Kreisverband unterwegs

11 Sep 2018 / 14:38 Uhr

Main-Kinzig-Kreis (woe). Der Ambulante Pflegedienst ist ein wichtiges Standbein und Aushängeschild des DRK-Kreisverbands Gelnhausen-Schlüchtern. 40 ausgebildete Pflegekräfte – derzeit ausschließlich Frauen – versorgen die Menschen im Gebiet des früheren Altkreises Gelnhausen. Der Medizinische Dienst hat dem Pflegedienst neunmal in Folge die Bestnote 1,0 erteilt und damit die hervorragende Qualität der Pflege bescheinigt. Darauf sind Pflegedienstleiterin Gaby Grimm und ihr Team zu Recht stolz. Doch was bedeutet das im Alltag? Was macht die besondere Qualität aus? Wie setzen die Pflegekräfte das vor Ort um?

Heute stehen den Pflegekräften moderne Mittel zur Verfügung. Das reicht von der ganzen Palette der Pflegeprodukte bis zum Smartphone, über das die Tourenplanung eingesehen werden kann. Hygienestandards sind ein wichtiges Thema zum Schutz der Patienten, aber auch der Pflegekräfte. Sie müssen im Alltag stets beachtet und umgesetzt werden. Im Vergleich zu früher geblieben ist die Zuwendung zu den Menschen, die Pflege und Unterstützung benötigen. Der einzelne Mensch mit seinen Bedürfnissen und Anforderungen steht im Mittelpunkt. Die meisten Patienten freuen sich, wenn die Schwestern vom Roten Kreuz kommen. Sie erhalten die Maßnahmen, die sie benötigen – sei es Körperpflege, Medikamentengabe, das Anreichen einer Mahlzeit oder die Versorgung mit Verbänden oder Kompressionsstrümpfen. Was immer dazu gehört, ist ein freundliches Wort, das Trost spenden und Mut zusprechen kann. Auch wenn der Zeitplan durchgetaktet ist, ist dafür immer Zeit. Die Mitarbeiterinnen des Pflegedienstes leisten mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag dazu, dass pflegebedürftige und kranke Menschen so lange wie möglich in ihrem eigenen häuslichen Umfeld bleiben können.

Um 5.30 Uhr startet der Frühdienst. Lydia Straub, Stationsleiterin der Station Gelnhausen-Gründau, trifft Vorbereitungen für die Tour. Seit einigen Wochen befindet sich die Station im ehemaligen Modehaus Böhm mitten in der Barbarossastadt. Draußen ist es noch recht ruhig, der Alltag hat für die meisten Menschen noch nicht begonnen. Pünktlich startet sie mit dem Auto, zeitgleich mit ihrer Kollegin Monika Pusch. In zwei parallel laufenden Touren werden die Menschen in Gründau und Gelnhausen versorgt.

Mehr dazu lesen Sie am Mittwoch, 12. September, auf einer Sonderseite in der GNZ.

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