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Buslinien werden neu vergeben

Unternehmen ViaBus zieht sich zurück

05 Dez 2018 / 16:06 Uhr
Main-Kinzig-Kreis (re). Der Betrieb auf den Buslinien im Bereich Langenselbold/Gelnhausen und Nidderau wird im kommenden Jahr neu vergeben. Das Unternehmen BRH ViaBus GmbH (Speyer), das vor einem Jahr in beiden Fällen den Zuschlag erhalten hatte, steht nicht mehr zur Verfügung. „Wir haben die offizielle Mitteilung erhalten, dass die Firma ihr Angebot nicht aufrechterhält und aus dem Wettbewerb ausscheidet“, sagt Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann.

Die Entscheidung für den endgültigen Auftrag für die beiden Linienbündel konnte bisher nicht erfolgen, weil das Verfahren seit fast einem Jahr zur Prüfung bei der Vergabekammer des Regierungspräsidiums in Darmstadt liegt. Nach dem Rücktritt von ViaBus und auf der Grundlage einer Vereinbarung mit dem Main-Kinzig-Kreis haben nun aber die Antragsteller beider Nachprüfungen das Verfahren beendet. „Wir arbeiten nun gemeinsam mit Hochdruck daran, dass zum 3. Februar 2019 der Betrieb in den Bereichen Langenselbold/Gelnhausen und Nidderau neu aufgestellt wird“, sagt Ottmann. Verantwortliche Betreiber sind dann die Zweitplatzierten aus dem Verfahren, die Bietergemeinschaft VBN Verkehrsbetriebe Nagoldtal GmbH und DeinBus Verkehrs-GmbH (Linienbündel 6 Teil 2) sowie die Stroh Bus-Verkehrs GmbH (Linienbündel 2).

Aufgrund einer Kooperationsvereinbarung mit der Bietergemeinschaft DeinBus/VBN wird auch das Unternehmen Heuser aus Langenselbold künftig wieder im Linienbündel 6 unterwegs sein, informiert die Kreisverkehrsgesellschaft Main-Kinzig (KVG). Bis alle Rahmenbedingungen festgelegt seien und die gewünschte Qualität geliefert werden könne, seien einige Vorbereitungen nötig. So bittet die KVG um Verständnis, dass die neuen Betreiber aufgrund der kurzen Vorlaufzeit vorübergehend mit älteren Fahrzeugen die Leistung erbringen müssen. Die neue Entwicklung bietet nach Ansicht des zuständigen Verkehrsdezernenten Ottmann allerdings die große Chance, für die kommenden Jahre ein hochwertiges und sicheres Verkehrsangebot auf die Beine stellen zu können.

Mehr dazu lesen Sie am Donnerstag, 6. Dezember, in der GNZ.

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